Die Hörbehindertenbildung in Schleiz blickt auf eine lange Tradition zurück. Sie wurde 1847 als Fürstliche Taubstummenanstalt in Schleiz angesiedelt, überlebte beide Weltkriege und die darauf folgenden gesellschaftlichen Umwälzungen und erhielt 1958 einen besonderen Bildungsauftrag als Schule für lernbehinderte schwerhörige Kinder. Am 1. April 1993 wurde die Einrichtung mit Genehmigung des Thüringer Kultusministeriums in eine private Förderschule für Geistigbehinderte mit Mehrfachbehinderungen umgewandelt. Zum gleichen Zeitpunkt wechselte auch das zur Schule gehörende Internat in die freie Trägerschaft.
Die Schule erhielt am 17. Oktober 1997 die staatliche Anerkennung.
Sowohl den Schülern, die nach Beendigung ihrer Schulzeit die Schule verlassen, als auch den bereits erwachsenen Menschen, die auf Grund ihrer Mehrfachbehinderung auf dem freien Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind, bietet der Träger seine uneingeschränkte Hilfe an.
Wir begeben uns derzeit auf den Weg zur Inklusion – Die Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen hat in Schleiz begonnen. Jetzt können die Eltern zwischen einer Beschulung in der Förderschule oder in der integrativen Grundschule frei wählen. Seit dem 1.August 2011 bieten wir interessierten Eltern eine integrative Beschulung integriert im
SPZ Schleiz für ihre Kinder an.
Der Träger des Frühförder- und Beratungszentrums, der Schulen und der Wohnheime ist die
Herbert Feuchte Stiftungsverbund gemeinnützige GmbH